Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) Niedersachsen fordert dazu auf, den angestoßenen und erfolgreichen Strukturwandel durch weitere Maßnahmen zu unterstützen und nicht zu gefährden.

Der Landesvorsitzende der CDA Niedersachsen, Dr. Max Matthiesen, erklärt: „Die Industriestadt Salzgitter hat seit Jahrzehnten besondere Herausforderungen zu stemmen. Umso erfreulicher ist, dass in der Ägide des Salzgitteraner Oberbürger-meisters Frank Klingebiel (CDU) viele positive Entwicklungen zu verzeichnen sind, so die Schaffung des Wasserstoff-Campus Salzgitter und die Ansiedlung einer Batteriezellfertigung durch VW.“
Diese Entwicklungen dürften aber durch aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen nicht gefährdet werden. Deshalb begrüße die CDA Niedersachsen ausdrücklich das starke Engagement von Wirtschaftsminister MdL Bernd Althusmann (CDU) zum Erhalt des MAN-Standortes. Einen Verlust dieser vielen Arbeitsplätze könne Salzgitter zum derzeitigen Zeitpunkt keineswegs verkraften, da ansonsten der begonnene Strukturwandel gefährdet und möglicherweise irreversibel geschädigt werde.
Stefani Steckhan, Kreisvorsitzende der CDA Salzgitter und Beisitzerin im CDA-Landesvorstand erklärt: „Aktuelle neue Forschungskooperationen z.B. mit der PTB zeigen, dass der Wasserstoff-Campus funktioniert und Früchte trägt. Hier muss drauf aufgesetzt werden. So könnte in Salzgitter die erste Fertigung eines Brennstoffzellen-Serien-Lkws angesiedelt werden, was dem Thema Wasserstoff, dem MAN-Standort Salzgitter, der Stadt Salzgitter und dem Klima ganz neue Zukunftsperspektiven gäbe.“
Daneben gelte es auch Sicht der CDA Niedersachsen, auch weitere Potenziale für die Entwicklung Salzgitters zu heben. So sei denkbar, in Kooperation mit dem Klinikum Salzgitter und der Fachhochschule Ostfalia einen Hebammenstudiengang und weitere Medizin-Studienplätze einzurichten, um der vor Ort besonders gravierenden Mangelsituation abzuhelfen. Auch dies helfe, Salzgitter als Hochtechnologie-standort zu etablieren und so attraktiver zu machen.

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