Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) in Salzgitter schlägt einen Lastenausgleich zum Ausgleich der Folgen der Corona-Krise vor.

Stefani Steckhan, Kreisvorsitzende der CDA Salzgitter erläutert: „Die massiven Auswirkungen der Corona-Krise für Betriebe, Arbeitnehmerschaft, öffentliche Haushalte, Sozialversicherungszweige, Staaten innerhalb und außerhalb der EU mit gravierenden Rückwirkungen auf Deutschland werden noch sehr lange zu spüren sein. Auch dank der vorausschauenden Haushaltsführung der vergangenen Jahre mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist es möglich geworden, Rettungsschirme und staatliche Unterstützungsaktionen zu starten.“
Doch die Gelder und Schulden, die jetzt richtigerweise zur Existenzsicherung und Stützung von Wirtschaft und Sozialstaat aufgewendet werden, müssten eines Tages wieder zurückgezahlt werden. Damit dies die Handlungsfähigkeit der Kommunen, des Bundes und der Sozialversicherungen nicht zu sehr einschränke, seien deshalb Maßnahmen gefordert, die über das bisher Diskutierte deutlich hinausgehen und die Generationengerechtigkeit beachten.
Sozialpolitikerin Steckhan: „Nach dem 2. Weltkrieg beschloss Deutschland einen Lastenausgleich als Vermögensabgabe für jeden, zahlbar in Raten über 30 Jahre. Die Corona-Pandemie ist ebenfalls ein Ereignis, das in kürzester Zeit das Leben von Millionen Menschen auf den Kopf gestellt hat. Daher ist es nun an der Zeit, über einen neuen Lastenausgleich zu diskutieren, dessen Details in den nächsten Monaten auszuarbeiten sind.“
Denn nach Ansicht der CDA Salzgitter hat die Corona-Krise auch aufgezeigt, an wie vielen Stellen im Staat noch dringender Verbesserungs- und Investitionsbedarf besteht, um auf derartige Ereignisse besser vorbereitet zu sein. Steckhan abschließend: „Die Corona-Krise ist eine Zäsur. Unsere Gesellschaft kann deren Folgen nur gut überwinden, wenn sie sich als Solidargemeinschaft versteht. Und für uns als CDA Salzgitter gehört ein Corona-Lastenausgleich dazu.“

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